Von Nessebar zum Felsenkloster Aladscha

Nach der Übernachtung in Nessebar setzten wir unsere bulgarische „Binnenreise“ in den Osten fort. Zunächst genossen wir – wegen der späten Jahreszeit ganz allein! – eine romantische Flußfahrt zur Mündung im Schwarzen Meer; danach besichtigten wir ein wichtiges Felsenkloster  aus dem 11. Jahrhundert. Die noch erhaltenen Wandmalereien stammen ebenfalls aus dem 11./12. Jahrhundert. Im angeschlossenen Museum kann man, neben vielen anderen Exponaten, eine Rekonstruktion des Klosters im Modell sehen.

Nessebar am Schwarzen Meer

Unsere zweite „Binnenreise“ in Bulgarien führte uns zum Schwarzen Meer, das ich unbedingt sehen wollte. Im wunderschönen Küstenort Nessebar – die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe – haben wir den Nachmittag und Abend verbracht. Nach einem Rundgang durch die Altstadt und der Besichtigung der Sweti Stefan Kirche (erbaut im 14. Jahrhundert, großartige Fresken!) konnten wir den Sonnenuntergang genießen. Am nächsten Morgen bin ich ganz allein vor Sonnenaufgang losgezogen und habe die Schönheit Nessebars erforscht…

Plovdiv – die zweitgrößte Stadt Bulgariens

Plovdiv, mit 350.000 EinwohnerInnen die zweitgrößte Stadt Bulgariens, bezaubert sowohl mit ihren antiken Schätzen (Ausgrabungen; Byzantinische Kirchen; römisches Theater; Moscheen) als auch mit ihrem „post-kommunistischen“ Charme. Die großen Boulevards und die Fußgängerzone sind blitzsauber, und die Altstadt und das Kapana-Viertel locken mit verwinkelten Gässchen und herrlichen Gebäuden. Auch Wiedergeburtshäuser sind hier zu finden – eines der Schönsten, das Hindliyan-Haus konnten wir besichtigen und fotografieren. Kommt man in Bulgarien auf eine Schnellstrasse, taucht schon ein Schild auf, welches Pferdefuhrwerke und Fahrräder verbietet!

Smoljan und Zlatograd – die bulgarischen Wiedergeburtshäuser

Smoljan und Zlatograd sind kleine bulgarische Orte mit wunderbar restaurierten „Wiedergeburtshäusern„. Diese prachtvollen Häuser wurden ab ca. 1810 im Geiste des wieder erstandenen Bulgariens von reichen Kaufleuten errichtet. Den Baustil gibt es heute noch, um historische Ensembles zu erhalten. In Zlatograd haben wir, neben der wunderschönen bulgarisch-orthodoxen Kirche, die ehemalige Schule mit der dazugehörigen Lehrerwohnung besichtigt.

Bulgarische Landschaften…

Meine lieben Besucherinnen und Besucher, zwischen all den großartigen Sehenswürdigkeiten Bulgariens, die ich euch hier zeige, liegen wunderschöne Landschaften, die ich keinesfalls auslassen möchte. Von endlosen bulgarischen Wäldern über grasbewachsene Weiden und traumhaft schöne Seen, bis zu schneebedeckten Bergen haben wir alles gesehen!

Dyavolski Most und Perperikon – 2 weitere Highlights Bulgariens

Im Süden Bulgariens befinden sich 2 weitere touristische Highlights – Dyavolski Most (Teufelsbrücke) und die Felsenstadt Perperikon. Der Tag begann mit malerischem Morgennebel, auf den später jedoch Regen folgte. Die Teufelsbrücke stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts, und ihre Vorgängerin war Teil der römischen Straße von der Thrakischen Ebene durch die Rhodopen zur Ägäis. Die Felsenstadt Perperikon haben wir spät abends bei Starkregen erreicht, und ich habe da nur mit meinem Handy fotografiert. Ich hoffe, dass sich die Besonderheit dieser antiken Stadt mit dem Palast und dem Thrakischen Heiligtum – hier soll sich das berühmte, von Herodot beschriebene Orakel von Dionysos in den Rhodopen befunden haben – dennoch vermittelt. Wir konnten, auch weil wir diese Kultstätten ganz allein für uns hatten, den Geist der Jahrhunderte förmlich spüren…

Zwei großartige Felsen-Monumente Bulgariens

Nach dem Klosterbesuch ging es  – es wurde spät, das Licht schwand langsam – zu einem großartigen Felsen-Denkmal bei Oresec. Es dürfte sich um prähistorische Kultstätten handeln, mit kreisrunden Löchern und seltsamen „Schienen“ im Fels. Und am nächsten Tag, dem einzigen Regentag dieser Reise – schauten wir uns „Tatul“ an, ein thrakisches Felsen-Monument. Auch hier gibt es keine definitive Erklärung für diese „Felsengräber“ , wie ich sie nenne. Beide Kultstätten haben uns sehr beeindruckt!

Unterwegs zum Batschkovo-Kloster

Unser erster Ausflug in den Süden Bulgariens führte uns zum Batschkovo-Kloster, dem zweitgrößten nach dem Rila-Kloster. Es wurde 1083 von byzantinischen Befehlshabern gegründet, ist ein Nationalheiligtum und gehört zu den allerwichtigsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens. Im Innenhof des Klosters steht der mehr als 300 Jahre alte Baum „Dschindschifir“, aus dessen Früchten die Mönche einen Schnaps brennen. Unterwegs zum Kloster haben wir eine wunderschöne Festung aufgesucht.

Bulgarien – Dorfleben am Fuße der Rhodopen

Meine Lieben, die Bulgarien-Fotos sind fast alle fertig, es kann losgehen. Ich zeige euch zunächst das Dorf am Rande der Rhodopen, wo wir bei Freunden stationiert waren. Aufgelassene Kolchosen, streunende Hunde, Pferdefuhrwerke und Roma-Ansiedlungen gehören zum Straßenbild. Jedes Haus hat hier seinen Weingarten, und viele Bulgaren keltern ihren eigenen, ausgezeichneten Wein!