Blons, das Stift Gerold und die St. Martins Kirche in Ludesch

Nach dem Einschub über meine Blaudruck-Ausstellung im Mühlviertel setze ich meinen Vorarlberg-Bericht fort:

Am 4. Tag haben wir das Große Walsertal mit dem Auto erkundet. Vormittags waren wir in Blons, wo am 11. Jänner 1954 ein schweres Lawinenunglück 57 Menschenleben gefordert hat. Danach sahen wir uns das Stift Gerold an – ein Stift mit wunderbarem Klostergarten und sehr guter Gastronomie. Mittags konnten wir die kleine mittelalterliche Kirche St. Martin in Ludesch besichtigen (schaut euch den Link an, die Kirche ist wirklich äußerst sehenswert!). Die Fresken, der gotische Altar – alles herrlich erhaltene und restaurierte Kulturschätze. Was aber sehr befremdlich war – ist halt über 500 Jahre her! – auf der linken Seite der Kirche, der Frauenseite , gibt es nur ganz schmale Kniebänke. Die Frauen durften damals in der Kirche nur stehen oder knien. Bei den Männern auf der rechten Seite sind hingegen ganz normale Kirchenbänke… Das tut der Schönheit dieses Kleinods aber keinen Abbruch, das muss man natürlich geschichtlich sehen.

4 Gedanken zu “Blons, das Stift Gerold und die St. Martins Kirche in Ludesch

  1. Zum Lawinenunglück gibt es sogar einen Roman von Reinhold Bilgeri, „Der Atem des Himmels“. Wobei das Buch meiner Meinung nach, dem Walsertal nicht gerecht wird.
    Meine Eltern, die Kirchgänger sind, haben beim Besuch unserer Bekannten im Walsertal festgestellt, dass die Walser und die Vorarlberger ziemliche Büßer, bzw. Büßerinnen sind. Die Bilder aus Ludesch finde ich sehr spannend.

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