Schloss Schönbrunn im Winterkleid!

Und es hat doch in Wien geschneit. Nach Tagen trockener Eiseskälte liegt eine wunderschöne Schneedecke über dem Schlosspark Schönbrunn. Wir umrunden die frisch renovierte Gloriette und gehen zum Schloss Schönbrunn hinunter. Von oben sieht die Szenerie wie ein Bruegel-Gemälde aus!

10 Gedanken zu “Schloss Schönbrunn im Winterkleid!

  1. Liebe Hania, oja so kann Winter schön sein. Die Fensterfotos von außen & innen sind wirklich ganz besonders. Das in der vierten Reihe Mitte ist so rätselhaft, dass ich es gar nicht beschreiben kann. Total ins Auge gesprungen ist mir auch das Foto im Gloriette-Café. Im Vordergrund der Raum mit den Leuten, im Hintergrund die riesigen Fenster mit Durchblick auf den blauen Himmel und weiße Wölkchen. Dann aber noch diese Erscheinung im Raum. Könnte auch eine Wolke sein oder von Sonne beschienener Schnee. Eine echte Sensation. Ist das eine Spiegelung oder hast Du zwei Fotos übereinander kopiert? Witzig find ich das Foto mit dem Schloss in Hingtergrund, wo ein Mann der Frau durch den Schnee vorauseilt und sie ihre Hand nach ihm ausstreckt. Und das Foto mit der Möwe im Anflug. Sieht aus, als hätte sie ein Kopftuch auf. Darf sie das? Und wieso tragen die anderen Möwen auf dem zugefrorenen Teich keine Kopftücher? Außerdem liebe ich wie immer bei Dir auch die ganz kleinen, unspektakulären Details. Wie das filigrane Schneehäubchen in der Gabelung eines Astes. Man würde es gerne angreifen, aber dann wärs weg.
    Liebe Grüße,
    Eva

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    • Liebste Eva, mit deinen wunderbaren Fotobetrachtungen und meinen Bildern könnte man sicher ein tolles Buch machen. Wie gerne schaue ich mir meine Fotos mit deinen Augen an! Dann gibt es auch für mich Neues zu entdecken. Ja, die Fenster der Gloriette haben mich ganz besonders fasziniert. Auf dem Fenster-Ausschnitt-Foto sieht man die vor Kälte angelaufenen Stellen, es wirkt aber, als wären dort kleine Schneehäubchen. Diese kleine optische Täuschung hat mir sehr gut gefallen. Und im Foto vom Gloriette-Café sieht du die Dursicht und die Spiegelung in einem Foto. Der „Geist“ in der Mitte ist meine Wollhaube! Leider ist mir die Möwe im Anflug nicht ganz scharf geraten, aber ich fand sie dennoch so anmutig, dass sie hier ihren Platz bekommen hat. Ich mag diese Vögel sehr, obwohl ich ja von dir weiß, wie aggressiv sie sein können. Da waren alle friedlich… Herzliche Grüße, bis später, Hania

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      • Liebe Hania, es freut mich sehr, wenn Dir meine Betrachtungen gefallen. Es sind ja Betrachtungen, die mir viel Freude machen & mein Zugang ist naiv. Denn von der Fotokunst, vom technischen know how usw., versteh ich ja leider nix. Aber ich schau mir gern an, was dabei herauskommt. Und was bei Dir herauskommt, ist eben ausgesprochen anregend, oft auch einfach schön, manchmal witzig oder geheimnisvoll. Dass der ‚Geist‘ im Gloriette-Café Deine Wollhaube ist, find ich genial. Da frag ich mich, inwiefern Du solche Effekte bewusst setzt. Glaube nicht, dass Du Dir die Wollhaube extra fürs Foto aufgesetzt hast. Die hattest Du Dir auch im Café noch nicht runter genommen. Aber Du wirst gesehen haben, wie das Foto werden könnte. Und es hat geklappt. Die Fotos, bei denen es nicht klappt, kriegen wir ja nicht zu Gesicht. Ich denke, dass zum Fotografieren nicht nur viel Können gehört, sondern auch viel Intuition und Geistesgegenwart. Denn immer wieder erfasst Du auch den Augenblick, die Stimmung einer Situation und einzigartige Motive. Manchmal musst Du ganz schnell sein, manchmal kannst Du Dir Zeit lassen. Manche Motive rennen nicht weg, bei anderen musst Du auf der Lauer liegen (Z.B. bei Tierfotos oder wenn Du bestimmte Lichtverhältnisse einfangen willst) andere Motive, bei denen Du gerade zufällig vorbeikommst, sind in Bewegung, wie das Pärchen im Schnee mit der hinterherlaufenden Frau, die ihre Hand nach dem vor ihr laufenden Mann ausstreckt. Auch die Möwe im Anflug, die Du nicht ganz scharf findest, war in Bewegung. Aber die Unschärfe erklärt mir nicht die Haube auf dem Kopf, die andere Möwen auf Deinen Fotos nicht haben. Auch gut, wenn Rätsel bleiben.
        Liebe Grüße,
        Eva

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      • Liebste Eva, nie könnte ich besser als du beschreiben, was ich fotografisch mache, beabsichtige, wünsche. Alles stimmt haargenau. Dass du die Technik nicht gut kennst ist ein Segen! Nur so kann ich dank deiner „naiven“ Sichtweise ins Herz meiner Bilder schauen, was mir ein unglaubliches Vergnügen ist. Nur beim Häubchen der Möwe, dem Kopftuch, irrst du – sie haben alle die selbe Zeichnung am Kopf. Bei der Möwe im Anflug sieht es etwas anders aus, weil sie frontal fotografiert ist. Vielen Dank für deine herrlichen, hoch komplexen Bildbetrachtungen! Herzliche Grüße, Hania

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