Theater Museum in Wien

Am Lobkowitz Platz im Zentrum von Wien steht das Palais Lobkowitz, in dem das Theater Museum seit Oktober 1991 seinen Sitz hat. In diesem wunderschönen barocken Stadtpalast, erbaut 1694, ist eine der weltweit größten und bedeutendsten Dokumentationsstätten ihrer Art (Zeugnisse der Bühnenkunst österreichischer und internationaler Prägung vom Sprech- und Musiktheater über Tanz und Film bis hin zum Figuren- und Puppentheater) untergebracht. Neben der ständigen Sammlung gibt es auch Wechselausstellungen, derzeit „Papiertheater“ und „Spettacolo barocco!“  Hier könnt ihr einen kleinen Eindruck vom Gebäude und den Exponaten bekommen:

4 Gedanken zu “Theater Museum in Wien

  1. Liebe Hania, das sind echt faszinierende Fotos, wobei ich bei einigen (orientalischen Exponaten?) überhaupt keine Ahnung habe, worum es sich genauer handeln könnte. Macht nix, denn man wird neugierig und fragt sich, wieso man noch nie in diesem Theatermuseum war. Dieses weibliche (?) Pärchen zum Beispiel. Jedenfalls haben beide Figuren einen Rock an oder ein Kleid. Du hast sie zweimal fotografiert. Einmal konzentrierst Du Dich auf Kopfbedeckung , Gesicht und Oberkörper. Auf einem Kopf sitzt eine Krone mit Hörnern. Auf dem anderen eine Art Helm. Der Helmkopf neigt sich dem Kronenkopf zu. Lauscht die Helmköpfin, was die Kronenköpfin sagt? Nein. Denn die spricht nicht. Schaut nur stolz und verschlossen drein. EIn wenig weiter unten ist sie aber offenherziger, zeigt ihre Brustwarzen. Ich dachte zuerst, dass es Mann & Frau sind, bis ich dann das zweite Foto vergrößert und die Gewänder gesehen habe. ABER: Vielleicht ist die Helmköpfin doch ein Helmkopf? Sie oder er hat einen total freien Oberkörper. Der Busen ist flacher als bei der Partnerin. Im Gesicht gibt es angedeuteten Bartwuchs. Und Kleider haben auch Männer getragen. Wirklich total spannend. Eine Freude sind auch die Fotos vom Papiertheater. Manches total witzig. Und interessant zu erfahren, dass sich das Bürgertum im Biedermeier damit vergnügt hat, zu Hause in den vier Wänden großes Welttheater nachzuspielen. Ich werd mir das sicher anschauen, natürlich auch wegen Havel. Dir empfehle ich für weitere Expeditionen noch das Wiener Uhrenmuseum (am besten mit persönlicher Führung, damit man Dir z.B. die Exponate aus der Marie von Ebner Eschenbach-Sammlung aus der Vitrine nimmt) und das Haus des Meeres.
    Liebe Grüße,
    Eva

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    • Liebe Eva, ich könnte stundenlang deine Bildbetrachtungen lesen, so ein Vergnügen! Oft schaue ich mir die Fotos dann nochmals an, entdecke auch selber Neues durch dich, es ist herrlich! Ich denke, die Beiden sind ein Paar, die Kronköpfin und der Turbankopf. Wunderschöne Puppen, die schon ohne jede Bewegung, still in der Vitrine hängend, so viel erzählen können denen, die Augen haben, zu sehen. Ich danke dir! Herzliche Grüße, Hania

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