Das Wechselbälgchen von Christine Lavant

Gestern haben wir im Volkstheater/Bezirke „Das Wechselbälgchen“ von Christine Lavant gesehen. Es war GROSSARTIG! Für mich trifft der Text aus der Website des Volkstheaters ganz genau zu, deswegen hier ein Auszug:

Uraufführung

Das Wechselbälgchen

von Christine Lavant
Bühnenfassung von Maja Haderlap
Spiel mit Schauspieler/innen und Puppen
Es spricht nur drei Worte, das uneheliche Kind der einäugigen Kuhmagd Wrga. Und die drei Worte hat es beim Spielen mit den anderen Keuschenkindern aufgeschnappt. „Ibillimutter“ („Ich bin die Mutter“) ist die zärtliche wie trotzige Selbstbehauptung der kleinen Zitha, von der so mancher im Dorf meint, böse Geister hätten sie der Magd als Wechselbalg untergeschoben.

Wundergläubig ist auch der Knecht Lenz. Getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben war er über die gläsernen Berge, die Karawanken, gekommen.

Ein Traum hatte ihm bedeutet, eine Frau mit Glaskopf würde ihm zu Reichtum und Anerkennung verhelfen. Und wer anders könnte das sein als Wrga mit dem strahlenden Glasauge? Die wäre ja nicht abgeneigt, Lenz zu freien, zumal sie erneut ein Kind unter dem Herzen trägt, aber seine Bedingung kann sie nicht akzeptieren: Der Wechselbalg solle ins Wasser zurück, aus dem er gekommen sei. Um nichts würde Wrga ihr Kind hergeben. Als Lenz zu einer teuflischen List greift, beweist Zitha selbst mütterliche Instinkte.

Die Fotos sind aus dem Programmheft!

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